To-Do-Listen-Krieg: Online vs. Offline
24. Jan
2008
Online-To-Do-Listen haben durchaus ihre Vorteile. Besonders, wenn der Verfasser der Liste über ein Schriftbild verfügt, dessen lesbarkeit nicht immer 100% gewährleistet ist. Sie sind sauber, ordentlich und vorallem verschwendet man kein Papier. Letzteres war für mich der ausschlaggebenste Grund mir einen Account bei rememberthemilk.com anzulegen. Diese Seite ist im Grunde auch sehr zu empfehlen. Allerdings gibt es einige Punkte, wo die gute alte offline to-do-Liste einfach absahnt und die mich dazu bewegt haben heute wieder eine handgeschriebene anzufertigen.
- Zeitfaktor: 10-Finger-System hin oder her. Digitale To-Do-Listen sind einfach kleine Zeitfresser, immer wenn man eine Aufgabe abgehackt hat, muss man die Seite aufrufen (bzw. den jeweiligen Tab aktivieren) und auf erledigt klicken, das sind mindestens 2 Mausklicks und wenn man, besonders wie ich, gerne auch kleine Schritte auf die Liste packt (mehr zum wegstreichen = das Gefühl „etwas geschafft zu haben“ => „Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht.” <- Albert Einstein <- Genial)
- Ablenkung: Wenn ich sowieso schon in meinen Tabs rumswitche, komme ich auch oft genug auf die Idee noch schnell das ein oder andere Blog zu checken