Geschenktipps für Nerds, Geeks und Geek-Girls

In meinem sozialen Umfeld finde ich vor allem drei Zielgruppen. Da wären zum ersten die ganz normalen Geeks, diese Apple Fanboys, diese Jungs&Mädels die eigentlich so sind wie du und ich. Meistens haben sie ein iPhone, in wenigen Fällen allerdings auch ein Android und nur in den allerseltesten Fällen ein Windows Phone, die meisten von ihnen setzen auf Mac OS X. Einige haben auch ein iPad oder zumindest ein MacBook, viele von ihnen verbringen viel zu viel Zeit bei Starbucks und überhaupt könnte man sie am ehesten als Boheme bezeichnen

Auf Twitter sind ja neben diesen ganzen ganz normalen Apple Fanboys auch sehr viele jugendliche Mädchen unterwegs, die ihr ganzes Leben auf der Plattform auspacken und vorzugsweise über ihren Liebeskummer beziehungsweise den nicht vorhandenen Freund berichten. In vielen Fällen haben sie natürlich einen Tumblr-Blog und einen Last.fm Account. Als Avatar findet man nur selten ein richtiges Bild von ihnen sondern meist eines aus einer FlickR Gruppe die sowas wie “Living to love” oder “summertime” heißt. Und genau diese Girlies sind es, die dann die Timeline mit allerlei sinnentlertem pseudophilosophischen Müll vollbomben..

Ich war einfach mal so frei und habe diese Leute in Zielgruppen für Weihnachtsgeschenke einsortiert. Fangen wir bei den Twitter-Drama-Queens an. Diese Art von Freundin freut sich meist über symbolische Geschenke. Besonders geil ist sie auf Fotos, die sie mit ihrer besten Freundin bzw. mit euch zeigen, wenn es zufällig eure Freundin ist und ihr ihren Lebensinhalt darstellt – so wie es bei dieser Zielgruppe sein sollte – dann freut sie sich auch sehr über ein Foto wo einfach nur du drauf bist. Ansonsten freut sie sich auch immer sehr über DVDs, CDs, T-Shirts ihrer Lieblingsband, Bücher oder einfach Sachen zum dekorieren für ihr Zimmer. Ein besonders heißer Tipp, für denn Fall dass es deine Freundin ist, sind an dieser Stelle  aber auch Fotokalender und Fotobücher.

Deine Blogposts haben voll an Qualität verloren

In den letzten Tagen sind recht viele Blogposts veröffentlicht worden mit denen ich nicht immer den Geschmack der Masse treffen wollte und auch nicht konnte. Dass deswegen einige meiner Leser finden, meine Blogposts hätten allgemein an Qualität verloren finde ich persönlich sehr schade, kann es aber nicht ändern.

Momentan probiere ich in diesem Blog sehr viel aus. Die Videobegleitenden Blogposts zu meinem Casanova-Youtube Account sind zum Beispiel nicht jedermanns Sache. Fakt ist aber auch, dass dieser Account vor allem besteht um zu provozieren und Experimente mit der Youtube internen Suche durchzuführen, die Blogposts dahinter verfolgen vor allem das Ziel ein Erfolgstracking zu ermöglichen. Also: wie viele Leute werden durch das Video neugierig und rufen den Blog auf, lesen die Hintergründe zum Video oder wollen mehr über den Verfasser wissen. Ich habe schon vor einiger Zeit gesagt, dass ich mich über jeden Hater auf meinen Videos freue. Warum?

Nicht weil ich masochistisch veranlagt bin, sondern weil Hater einem Video wahrscheinlich 100 mal mehr Aufmerksamkeit schenken als jeder andere. Normalerweise guckt man ein Video, es gefällt einem und surft weiter. Nur die wenigsten klicken auf “Gefällt mir” oder hinterlassen einen Kommentar. Aber bei Hatern ist es ganz anders, bei ihnen reichen schon Kleinigkeiten um sie zu einem Kommentar unter dem Video oder einem Weiterleiten zu verleiten. Hater sind also besonders ‘wertvoll’ wenn man es darauf anlegt in die meist kommentierten Videos-Listen zu kommen.

Warum schreibe ich das? Ich werde es auch in ein paar Monaten noch einzeln erklären müssen, falls mein Casanova Account dann noch besteht. Ich weiß ganz genau, dass mich auch in 6 Monaten noch Freunde darauf ansprechen werden “hey warum machst du eigentlich so schlechte Videos in dem Account?” oder “Warum lässt du das nicht du machst dich doch total zum Affen?”. Ja das ist wahr, ich mache mich wirklich zum Affen, ich provoziere ich wirke vielleicht sogar abstoßend arrogant auf den einen oder anderen, das ist wahr. Aber jeder der mich kennt, der weiß dass ich auch anders sein kann und jeder der meine Intention hinter diesen Videos kennt, der weiß auch warum ich sie absichtlich so mache und was alle anderen denken ist mir ehrlich gesagt egal. Die Devise meines Casanova Accounts ist eigentlich ganz einfach: ihr müsst mich nicht mögen, aber ihr solltet mich kennen.

Es gibt zwei Gründe, warum ich denke, dass solche Videos gut ankommen können:

  1. Nischen besetzen
    Ist euch schon mal aufgefallen, dass in jeder Schulklasse immer die selben Menschentypen vertreten sind? Es gibt immer Rowdys, Streber, Aussenseiter usw. selbst wenn man die Kinder per Zufall zusammenwürfelt, gibt es immer diese Typen. Ich bin fest überzeugt, sollte man aus einer Klasse nur die Streber zusammen in eine neue Klasse stecken, wird es nicht lange dauern bis sich genau wieder dieses Bild abzeichnet. Vielleicht weichen die prozentualen Werte immer ein wenig ab, aber im großen und ganzen ist die Verteilung gleich.

    Genau so ist es bei der Unterhaltung, Menschen versuchen immer in Schubladen zu stecken und Menschen versuchen vor allem immer ihren “Unterhaltungsmix” aus verschiedenen Typen abzudecken. Da gibt es den Sunnyboy im Fernsehen ist das vielleicht ein Johannes B. Kerner oder auf Youtube ein gewisser HerrTutorial, dann gibt es Leute die kritischer sind arrogant sind usw. usf. im Fernsehen wäre das wohl ein früherer Michel Friedman. Auch dieser Herr hat Einschaltquoten gehabt, ich weiß nicht ob Michel Friedman privat so ist wie im Fernsehen, aber im Fernsehen hat er eine Nische besetzt, einen Stereotypen den es noch nicht gab. Die meisten Leute mochten ihn nicht, dennoch hat er seine Einschaltquoten erreicht, eben weil er nicht gemocht wurde.

    Klar ist der zweite Weg immer steiniger, es ist schwieriger mit täglicher Ablehnung umzugehen und die Kritik immer wieder an sich abfallen zu lassen, ich habe keine Ahnung ob das etwas ist was ich mit meinem Casanova-Account auf Youtube lange Zeit durchhalten werde. Aber die ersten Erfolge waren schon ganz motivierend.

  2. Emotionen erzeugen
    Menschen lieben Emotionen! Ganz egal ob positive oder negative,ich weiß nicht wer es gesagt hat, aber er hat recht: “Eigentlich müssten die Frauen ihre ignoranten und unliebsamen Ehemänner dafür lieben, dass sie so sind wie sie sind, denn sonst hätten sie nichts worüber sie sich bei ihren Freundinnen ausheulen könnten”.
    Ich denke, da ist sehr sehr viel wahres dran. Menschen lieben Emotionen, sie lieben es sich zu beschweren oder sich auszuheulen, zu lästern oder zu jammern. Es gibt ihnen ein Gefühl von Verbundenheit, sie regen sich gerne auf, sie ärgern sich gerne auch über schlechte Videos. Es deckt einfach das Emotionsspektrum ab, negative Gefühle gehören genau so zum Leben wie auch positive es tun, denn nur durch die negativen können wir die positiven überhaupt als solche wahrnehmen und deswegen sind wir auch sensationsgeil auf Autounfälle, Naturkatastrophen oder schlechte Videos.

Bevor der Blogpost nun zu lang wird: Verzeiht mir, dass mein Blog momentan so viele verschiedene Einflüsse aufgreift. Abonniert einfach weiter nur die ausgewählten Feeds, wenn ihr davon nichts mitbekommen wollt und falls ihr jetzt immer noch jammert leckt mich am Arsch und schmeißt mich aus dem Feedreader (oder genießt die negativen Emotionen und behaltet mich drin ;) ).

Guides und Blogausschau 2011

Bis vor einiger Zeit war ich begeisterter Qype User und es verging kaum ein Besuch in einer neuen Bar oder einem Café ohne das ich darüber eine Rezenssion schrieb, zu dem habe ich mein Profil und auch die Startseite von Qype immer wieder aus meinen Blogbeiträgen verlinkt. Leider hatte es Qype irgendwann geschafft mich mit super nervigen Anrufen bezüglich einer Premiummitgliedschaft für ein eingetragenes Unternehmen zu vergraulen. Nun, sicherlich würde ich lügen, wenn ich jetzt behaupten würde das wäre der einzige Grund warum ich meine Bewertungen und vor allem die Guides lieber hier veröffentliche als auf Qype, doch es ist sicherlich der ausschlaggebende Grund. Andere Gründe sind – so fies das jetzt auch klingt – eigennütziger Natur. Denn schon vor längerer Zeit hat Qype bei den Google Rankings mächtig einbüßen müssen, wie auch Sistrix in einer mehrteiligen Serie schrieb.Nun ist es ja so, dass ich schon seit einiger Zeit versuche mich mit meinem Blog ein wenig neu zu orientieren.

Ich möchte zum einen stärker von der Universal Search profitieren und – oder besser gesagt – vorallem aber versuche ich Antworten auf lokale Probleme zu geben, denn ich denke, dass Internetnutzer Google zukünftig noch viel stärker nutzen werden um auch auf lokale Fragen beziehungsweise zu lokalen Problemen Antworten zu finden. Eine Überlegung, die in diese Richtung geht, habe ich erst kürzlich hier veröffentlicht.

Was möchte ich ändern?

Zum einen verspreche ich wohl zum wahrscheinlich 100. Mal mehr zu bloggen, doch vor allem die Art meiner Blogbeiträge wird sich zukünftig ändern. Mit der Kategorie Guides will ich Kritiken und Rezensionen zu Bars, Kneipen, Cafés, Restaurants oder einfach Sehenswürdigkeiten abgeben. Hier werdet ihr Artikel mit einem starken lokalen Bezug finden, die Artikel richten sich dabei selbstverständlich an meine Stammleser aber auch verstärkt an Leser die bei Google nach Keywords in Verbindung mit den Namen von Städten oder Regionen suchen. Hierzu werde ich mich von unten nach oben arbeiten, also mit den kleinen Städtchen wie Bünde oder Schwerte beginnen. Das warum dürfte auf der Hand liegen: hier verzeichnet man schneller Erfolge, erzielt Rankings und bekommt Besucher – zwar nicht so viele aber immer hin – so erhält man Messwerte die man ggf. hochrechnen kann um einen Ausblick darauf zu haben, ob sich der Aufwand auch für größere Städte lohnt. Diese Werte sind insbesondere im Hinblick auf die Monetarisierung interessant auf langfristige Sicht kann man so auch vollkommen neue Ansätze der Monetarisierung – mit lokalem Bezug – austesten.

Desweiteren möchte ich über kurz oder lang eine News Kategorie einrichten und über aktuelle Themen berichten bzw. Kommentare dazu schreiben. Diese Kategorie ist insbesondere für die Google News beziehungsweise für die Blogsearch interessant. Ferner wird es in diesem Blog zukünftig auch Fotostrecken geben, mit denen ich in die Bildersuche kommen möchte und wie einige von euch bereits wissen arbeite ich seit einigen Wochen an Videos, mit denen ich mir einen Youtube Channel aufbaue um mit der Youtube Suche sowie den Videosuchergebnissen der Universal Search rumzuexperimentieren.

Selbstvermarktung

Viele meiner Blogbesucher kennen mich ja schon recht gut und wissen, dass ich ein gnadenloser Selbstdarsteller bin. Dieser Blog ist selbstverständlich Vermarktungstool Nummer 1 wenn es darum geht meine Person irgendwie bekannter zu machen, leider habe ich ihn immer wieder vernachlässigt und auch mein Twitteraccount mit knapp 600 Followers Reichweite ist ausbaufähig. Ich denke von meinen großen Vorbildern Silvio Berlusconi und Perez Hilton werde ich noch viel lernen müssen doch mit ein wenig Glück und Disziplin wird 2011 für einige Veränderungen sorgen.

Wenn auch du auf dem Laufenden bleiben willst, solltest du jetzt ein Fan von mir auf Facebook sein, meinem Twitteraccount folgen und meinen RSS-Fead abonnieren.



Ältere Artikel

Letzte Foto Updates

mehr davon...

  • Der Kölner Dom von außen
  • Bremen
  • Bremen
  • Domgarten in Bremen
  • Liebfrauenkirche Bremen
  • Xantener Hafen
  • Archäologischer Park Xanten
  • Archäologischer Park Xanten
  • Klever Tor Xanten
  • Verona
  • Römer Frankfurt am Main
  • Frankfurter Dom
  • Schwerte an der Ruhr - Altstadt
  • Kerzen im Bremer Dom