Krombacher Pils im Biertest

Es wird mal wieder Zeit für den Biertest und so zog ich vor kurzem im Namen des Qualitätsjournalismus aus und habe mir ein Sixpack Krombacher Pils gekauft.

Nun aber erstmal ein paar Hintergrund Infos bevor wir zum Wesentlichen kommen. Das Krombacher Bier stammt aus Kreuztal bei Siegen, gebraut in im Stadtteil Krombach . Gedreht wurde der Werbespot mit dem berühmten “Krombacher See” allerdings etwa 50 Kilometer entfernt in der Wiehltalsperre bei Gummersbach.
Krombacher Pils

Das Bier schmeckt recht lecker und lässt sich gut trinken, mit seinen 4,8 % Alkoholgehalt ist es wohl nicht zu unrecht das meistverkaufte Bier Deutschlands im Jahre 2008. Gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot enthält das Bier nur Hopfen, Wasser, Hopfenextrakt und Gerstenmalz. Das Bier überzeugt mit einem unverwechselbaren herben Geschmack, lässt sich gut pur oder in Kombination mit Cola trinken.

Mich persönlich erinnert es etwas an das Herforder Pils.

Dortmunder Biere: Bergmann Bier

Bergmann Bier aus Dortmund

Am Freitag, den 18. Juni 2010 haben Isabell und ich das Bergmann Bier getestet. Auf dieses Bier mit einem interessanten historischen Hintergrund bin ich dank Mario aufmerksam geworden. Außerdem konnte ich aus der Doku “Wie beinahe das Bier aus Dortmund verschwand” noch einige weitere Infos ziehen, die mich endgültig dazu gebracht haben dieses Bier in die Kategorie Biertest aufzunehmen.

Geschichte des Bergmann Biers:

Dortmund war lange Zeit die größte Bierstadt Europas und die zweit größte der Welt. Mit – 8 Biermarken. Die damals größte Brauerei war die Unionsbrauerei, die sich durch das große U auf dem Dach kennzeichnete. Das Gebäude könnt ihr auch auf den Fotos sehen. Die kleinste Brauerei war damals die Bergmann Brauerei. Zusätzlich gab es noch viele weitere Brauereien wie Ritter, DAB, Hansa, Kronen, Stifts und so weiter.

Leider war die Bergmann Brauerei auch die erste Dortmunder Brauerei die aufgegeben hat. Die Umsatzeinbußen der Brauereien waren maßgeblich durch das veränderte Konsumverhalten bestimmt. Das allseits beliebte Dortmunder Export-Bier verfehlte in den neuen 70er Jahren eindeutig die Zielgruppe und so kam es, dass die kleinste Brauerei bereits 1972 ihre Pforten schließen musste. Die Brauerei wurde von der Dortmunder Ritter Brauerei übernommen.

2005 wurden aber die Markenrechte der Dortmunder Bergmann Brauerei von Thomas Raphael erworben. Daher kann man seit einiger Zeit in Dortmund wieder das Bergmann Bier genießen. Allerdings handelte es sich bei dem neuen Bergmann Bier lange nicht um ein echtes Dortmunder Bier, da das Bier in Hagen (in der Vormann-Brauerei) gebraut wurde. Seit diesem Frühjahr wird das Bergmann Bier aber wieder in Dortmund gebraut.

Fazit: Das Bier ist sehr lecker, aber leider auch überdurchschnittlich teuer. Für 1 x Pils und 1 x Export habe ich 2,20 Euro bezahlt inkl. Pfand. Sehr cool finde ich aber das Image der Brauerei und das Design der Flaschen, das man auch auf den Bildern sehr gut erkennen kann. Viele weitere Infos gibt es auf www.harte-arbeit-ehrlicher-lohn.de

Klosterbräu aus Neuzelle

Und wieder einmal ist jemand meinem Aufruf gefolgt und hat mir ein Paket für meinen Biertest geschickt. Diesmal stammt das Bier vom Preisvergleichsportal Preis.de und wurde in der Klosterbrauerei Neuzelle gebraut.

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Das Neuzeller Kloster wurde im Jahre 1268 gegründet. Gestiftet wurde es von Markgraf Heinrich dem Erlauchten im Gedenken an seine verstorbene Ehefrau Agnes.

Laut des Kronkorkens mit der Aufschrift “Neuzeller Kloster-Bräu Eo Tempore 1589” wird seit 1589 gebraut.

Das Kloster liegt im Südosten von Brandenburg in der Stadt Neuzelle im Oder-Spree Kreis. Bekannte Städte in der Umgebung sind Eisenhüttenstadt, Frankfurt (Oder) sowie Cottbus. Die Stadt Neuzelle verdankt ihrem Namen übrigens dem Kloster Neuzelle.

Das Bier schmeckt wie ein typisches Pils, hat aber keinen besonders charakteristischen Geschmack wie z.B. das Herforder Pils. Da ich von Preis.de gleich 6 x 0,5 Liter Bier geschickt bekam bin ich ausgibig zum testen gekommen sowohl pur als auch mit Cola. Mit einem Schuss Cola hat es mir besser geschmeckt, liegt wohl daran, dass ich generell Pils nicht so gern pur trinke. Das Bier wurde mit Hopfen, Malz und Wasser gebraut. Der Alkoholgehalt beträgt 4,8 %.

Wer nun auf den Geschmack eines kühlen Pils gekommen ist, der kann sich in dem besagten Preisvergleichportal einmal nach Bierzapfanlagen umsehen.



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