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	<title>Chaim &#187; Philosophisch</title>
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		<title>Le&#8217;Chaim</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 21:08:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chaim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophisch]]></category>
		<category><![CDATA[Abitur]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Hebräisch]]></category>
		<category><![CDATA[Le'Chaim]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach fünf Jahren Hebräischunterricht, drei Stunden pro Woche (meistens ausgerechnet Montags), einem bestandenen Hebraicum, 13 Punkten in der mündlichen Abiprüfung und dennoch dem festen Glaubenssatz, dass ich eigentlich kein Wort Hebräisch spreche, holt es mich doch wieder ein. Nach fast drei Jahren bloggen auf Online-im-Park.de ist mein Blog seit heute über Le-Chaim.de erreichbar. Le&#8217;Chaim ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach <strong>fünf Jahren Hebräischunterricht</strong>, drei Stunden pro Woche (meistens ausgerechnet Montags), <strong>einem bestandenen Hebraicum</strong>, <strong>13 Punkten in der mündlichen Abiprüfung</strong> und dennoch dem festen Glaubenssatz, dass ich eigentlich kein Wort <a href="http://www.le-chaim.de/tag/hebraeisch/">Hebräisch</a> spreche, holt es mich doch wieder ein. Nach fast drei Jahren bloggen auf Online-im-Park.de ist mein Blog seit heute über <strong>Le-Chaim.de</strong> erreichbar.</p>
<p>Le&#8217;Chaim ist Hebräisch und bedeutet übersetzt &#8220;<strong>Auf das Leben</strong>&#8220;. Der Ausruf <strong>Le&#8217;Chaim</strong> ist der beliebteste jüdische Trinkspruch und vergleichbar mit dem deutschen Zum Wohl. Doch für diesen Blog bedeutet Le&#8217;Chaim noch viel mehr. Was mich an Online im Park lange störte war, dass dieser Blog über Jahre den Schatten eines SEO- oder Technikblogs mit sich herumtrug. Ich habe viel unternommen um von diesem Image weg zu kommen. Ich habe die private Kategorie weiter ausgebaut und einen eigenen Feed dafür eingerichtet. Ich habe über Bars und Kneipen gebloggt, über mein Abitur und vieles mehr, dennoch wurde ich mit dem Blog nicht glücklich. Ich habe in der Vergangenen Nacht versucht mit einigen Designangleichungen eine andere Richtung vorzugeben und irgendwann zwischen 02:00 Uhr und 03:00 Uhr kam mir dann ganz plötzlich die Idee einmal zu gucken ob die Domain LeChaim.de noch frei ist.</p>
<p>Nun LeChaim.de war leider schon vergeben und befindet sich im Besitz der jüdischen Organisation Chabad, aber Le-Chaim.de war noch frei. Ein Spontankauf. Nach dem ich dann ein paar Stunden drüber geschlafen hatte, gefiel mir die Idee immer noch gut und ich bin heute morgen mit meinem Blog auf Le-Chaim.de umgezogen.</p>
<p>Gemeinsam mit dem Umzug möchte ich noch einmal am Blog-Konzept Hand anlegen. Hier soll in Zukunft ein verstärkter Fokus auf mein persönliches Leben und meinen Alltag gesetzt werden. Technische Artikel wird es weiterhin geben  (SEO-News wird es immer noch nicht geben) aber eben einer geringeren Frequenz, was die Quantität anbelangt aber dafür hoffentlich qualitativ hochwertiger.</p>
<p><span id="more-1630"></span></p>
<p>Nun habe ich bereits die private Kategorie in Liebes Tagebuch umbenannt, da mir der Kategoriename &#8220;Privat&#8221; zu sehr nach &#8220;Du kommst hier nicht rein&#8221; klang. Und so wie es der neue Kategoriename nun auch schon vermuten lässt, werden hier Artikel eingeordnet werden die stilistisch aus der Retroperspektive verfasst worden sind und vor allem Alltagserlebnisse und -erfahrungen beinhalten. Für die jenigen unter euch, die ausschließlich an diesen Artikel interessiert sind beziehungsweise überhaupt kein Interesse an meinem <a href="http://www.le-chaim.de/category/biertest/">Biertest</a> oder den technischen Artikel haben, gibt es auch weiterhin den seperaten Feed &#8220;<a href="http://www.le-chaim.de/category/privat/feed/">Liebes Tagebuch</a>&#8220;. Desweiteren wird es hier demnächst eine Kategorie namens Fotostrecke mit von mir geschossenen Bildern geben, die unter der CC-Lizenz stehen.</p>
<p>Damit ist die Frage nach dem Warum noch immer nicht beantwortet. Jeder der mich kennt weiß, dass ich mich durch bedingungslose Liebe zu mir selbst kennzeichne und mit hoher Wahrscheinlichkeit Eigentümer einer Narzisstischen Störung bin <img src='http://www.le-chaim.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Somit erfüllt dieser Blog vor allem den Zweck einer Plattform auf der ich mich als leidenschaftlicher Selbstdarsteller präsentieren kann. Doch seit ich im Früherjahr/Frühsommer 2010 mein Abitur abgeschlossen habe, hat sich noch so einiges anderes geändert. Jeder der mich kennt, weiß auch in etwa wie ich generell über das System Schule gedacht habe und in weiten Teilen immer noch denke. Das hier komplett auszuführen, würde den Rahmen sprengen, doch im großen und ganzen bin ich der Überzeugung, dass in Deutschland das Schulsystem eher darauf ausgerichtet ist <strong>Kreativität und das selbstständige Erarbeiten von Problemlösungen zu unterdrücken (und im schlimmsten Fall sogar zu bestrafen) anstatt es zu fördern.</strong></p>
<p>Das war schon lange meine Meinung und ich fühle mich auch darin in den letzten Monaten, seit ich die Schule verlassen habe, bestätigt. Je weiter ich diese konservativen Denkmuster hinter mir lasse, desto kreativer werde ich, wobei ich schon immer ein sehr kreativer Mensch war. Besonders, seit ich im August 2010 bei Fliks angefangen habe, werde ich täglich wieder mehr gefordert und stosse an meine Grenzen. Es ergeben sich immer wieder spannende, neue Ideen und Gedankengänge. Nicht nur in Bezug auf SEO-Strategien und den Einsatz von Google Analytics und damit verbundene Möglichkeiten oder Schabernack mit dem Canonical-Tag, sondern ganz allgemein.</p>
<p>Ein Blog ist eine wunderbare Möglichkeit um sich selbst in allen möglichen Facetten zu präsentieren und ich hatte einfach das Gefühl, dass ich diese Selbstdarstellung auf eine andere Ebene bringen musste, als es mit Online im Park möglich war.</p>
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		<title>Die &#8220;noch zu lesen&#8221;-Liste</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 09:51:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chaim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liebes Tagebuch...]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophisch]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab und zu tue ich etwas für meine Bildung und lese ein Buch. Ich gebe vor es kommt nicht oft vor und die Liste der Bücher, die ich irgendwann mal lesen möchte umfasst etwa soviele Einträge wie die ungelesenen Blogposts in meinem Feedreader. Außerdem habe ich die Angewohnheit niemals Bücher zu Ende zu lesen Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab und zu tue ich etwas für meine Bildung und lese ein Buch. Ich gebe vor es kommt nicht oft vor und die Liste der Bücher, die ich irgendwann mal lesen möchte umfasst etwa soviele Einträge wie die ungelesenen Blogposts in meinem <a href="http://www.le-chaim.de/2009/09/30/mac-feedreader/">Feedreader</a>. Außerdem habe ich die Angewohnheit niemals Bücher zu Ende zu lesen <img src='http://www.le-chaim.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Das möchte ich aber nun ändern, um endlich mit dem Vorurteil aufzuräumen, dass ich <span style="text-decoration: line-through;">dumm sei</span> niemals Bücher lesen würde. Passend zu einem solche utopischen Vorhaben (Bücher lesen, wo gibt&#8217;s denn sowas) möchte ich meinen Vorsatz um einige Vorgaben erweitern (sonst wärs ja zu schwammig nachzuvollziehen <img src='http://www.le-chaim.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) und <strong>jeden Tag eine Stunde</strong> lesen. Mir wird jetzt schon schlecht, wenn ich mir den letzten Satz noch einmal ganz genau angucke&#8230; und mit Lesen meine ich natürlich Bücher, denn Blogs, Twitter, Onlinemagazine, E-Mails etc. lese ich ja schon mehr als nur eine Stunde täglich. Passend dazu möchte ich zusätzlich noch einen Tag in diesem Blog einführen, an dem ich eine kurze (oder nicht ganz so kurze) Rezension über das Buch schreibe, das ich gerade lese. Ich dachte dabei an den Donnerstag. Allerdings könnt ihr alternative Vorschläge gern über die Kommentare abgeben.</p>
<p>Und weil es so gut zu meinem Vorsatz passt, starte ich meine Leseliste gleich mit einem Buch das ich schon vor einigen Monaten gekauft und bestimmt schon seit 2 Jahren lesen will: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Utopia_%28Roman%29">Utopia</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Morus">Thomas Morus</a>. Selbstverständlich in deutscher Sprache (man möchte es mit der Bildung ja nicht übertreiben, das ist auch nicht gut!). Für alle die es mir gleich tun möchten, kann man Utopia entweder über <a href="http://ad.zanox.com/ppc/?13963096C876556913T&amp;ULP=utopia">Amazon</a> bestellen oder in der Buchhandlung eures Vertrauens kaufen.</p>
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		<title>Code is Poetry</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 12:09:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chaim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophisch]]></category>
		<category><![CDATA[Programmierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die meiste Zeit arbeite ich schnell. Sicher, Zeit ist Geld. Doch es kommt noch schlimmer, seit ich mich zurück erinnern kann, mache ich in meinen Klausuren (früher hieß das ja noch &#8220;Arbeiten&#8221;) Flüchtigkeitsfehler und zwar ziemlich gravierende. Ich vergesse Buchstaben am Ende des Satzes oder ganze Wörter. Ich habe seit ich denken kann eine schmierige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.le-chaim.de/wp-content/uploads/2009/11/code-is-poetry.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-990" style="float: left; margin:10px;" title="Code is Poetry" src="http://www.le-chaim.de/wp-content/uploads/2009/11/code-is-poetry-300x232.jpg" alt="code-is-poetry" width="300" height="232" /></a>Die meiste Zeit arbeite ich schnell. Sicher, Zeit ist Geld. Doch es kommt noch schlimmer, seit ich mich zurück erinnern kann, mache ich in meinen Klausuren (früher hieß das ja noch &#8220;Arbeiten&#8221;) Flüchtigkeitsfehler und zwar ziemlich gravierende. Ich vergesse Buchstaben am Ende des Satzes oder ganze Wörter. Ich habe seit ich denken kann eine schmierige und unleserliche Handschrift (gut, das trifft auf viele zu&#8230; <img src='http://www.le-chaim.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) und vor allem lasse ich mich durch alles sofort ablenken. Am meisten bekommen das die Menschen zu spüren, die eng mit mir zusammenarbeiten zum Beispiel <a href="http://www.logistik-wissen.com/">Julian</a> (ja ich weiß du sagst, das sei nun mal mein &#8220;Wesen&#8221; <img src='http://www.le-chaim.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) als wir an seinem Design gesessen haben, kam ich auch ständig vom Thema ab, obwohl wir schon recht konzentriert gearbeitet haben.</p>
<p>In der Realität geht es soweit, dass ich mich an bestimmten Orten gar nicht konzentrieren kann. Ich habe einen krankhaften Aufräumwahn, wenn es um meinen Schreibtisch geht. Ich muss alles minimalistisch halten, die Stifte symmetrisch zur Tischkante legen, alles vom Schreibtisch räumen, was ich gerade nicht brauche damit ich mich überhaupt mal auf eine Sache konzentrieren kann. (Böse Zungen sprechen sogar von Zwangshandlungen <img src='http://www.le-chaim.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />   ) Sobald etwas in meinem Blickfeld auftaucht, das nicht direkt mit der Tätigkeit verbunden ist, die ich gerade ausführen soll, lasse ich mich dadurch ablenken.</p>
<p>Doch worauf ich eigentlich hinaus will, ist, dass diese (Konzentrations-)Schwäche mir in vielerlei Hinsicht im Wege steht. Denn ebenso chaotisch und flüchtig sehen leider oft auch meine Codes aus. (Wenn ich mich nicht zwinge sie superordentlich zu schreiben, was ich nun immer mehr tue). Das muss nicht, kann nicht und darf nicht sein. Denn Code ist Poesie. Oder um es in schöner WordPressmanier auszudrücken: <strong>Code is Poetry!</strong></p>
<p><strong>Was macht für mich einen guten Programmierer aus?</strong></p>
<p>Neben den Skills, achte ich inzwischen sehr konservativ, man könnte auch sagen spießig auf:</p>
<p><strong>sauberen, übersichtlichen, verständlichen Code</strong></p>
<p>Das bedeutet gut strukturiert, mit Kommentaren versehen und valide.</p>
<p>In gewisser Hinsicht bin ich <strong>Perfektionist</strong>. Das steh im krassen Widerspruch zu meiner Schluderigkeit (ebenso wie meine Ordnungsliebe und Aufräumwahn in krassem Widerspruch zu meiner Faulheit und der Angewohnheit überall alles liegen zu lassen, stehen&#8230;). Ich liebe es gerade Linien zu sehen, ich liebe Ordnung und Symmetrie, ich liebe Organisation. Ich liebe schwarze Farbe auf weißem Hintergrund und ich liebe den Minimalismus. Denjenigen, die in den letzten Tagen das (zweifelhafte) Vergnügen hatten mit mir wegen eines <a href="http://www.le-chaim.de/2009/10/29/unzuverlassige-freelancer/">Designs</a> zu kommunizieren, kommt nun vielleicht wieder in den Sinn, dass ich jedes Mal gesagt habe, wie wichtig es mir ist, dass ein Design übersichtlich und professionell aussieht. Dass man eine Struktur und gerade Linien darin erkennt. Ebenso ist es auch mit Source Code. <strong>Programmierer ist ein Traumberuf, eine Berufung</strong> und in gewisser Hinsicht arbeitet man auch mit Träumen. Das klingt philosophisch, übertrieben und irgendwie ein bisschen kitschig aber es ist die Wahrheit. Wer die Fähigkeit besitzt zu programmieren, der kann <strong>etwas aus dem Nichts erschaffen</strong>. Er kann Gedanken, Ideen in konkrete Dimensionen zwängen. Er kann aus dem, wovon man vorher nur reden und träumen konnte etwas zum Anfassen (bzw. anklicken) schaffen. Er sollte diese Gabe nicht so flüchtig einsetzen, <span style="text-decoration: line-through;">wie ich meine Klausuren schreibe <img src='http://www.le-chaim.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </span> sondern mit Sorgfalt und sich Mühe bei seinen Codes geben. Denn: <strong>Code is Poetry!</strong></p>
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