Westfalens Offline Journalismus

Das man im Offline Journalismus immer mehr Land verliert, Stellen großräumig abgebaut werden dürfte inzwischen bei jedem angekommen sein. Und das beste Beispiel von der Osmose vom Offline in den Onlinejournalismus stellt wohl die WAZ Mediengruppe mit ihrem Onlineportal DerWesten dar. Ich muss an dieser Stelle festhalten, dass ich weder Journalist bin noch sonderlich viel mit den Aufgaben und Verantwortungsbereichen einer Printzeitung zu tun habe, was ich allerdings gestern Abend in einem Blogpost von Daniel Drepper auf Ruhrbarone.de lesen musste, hat mich ziemlich hart getroffen.

Auf den Sachverhalt möchte ich an dieser Stelle nur kurz eingehen, daher bitte ich euch doch den oben verlinkten Artikel in jedem Fall noch einmal selbst zu lesen.

Ahlen im Kreis Warendorf, ist mir eigentlich nur bekannt weil ich auf dem Weg von Dortmund nach Bielefeld dort schon das ein oder andere Mal Bürgermeister in Foursquare geworden bin. Dass Ahlen eine Tageszeitung namens “Die Glocke” hat, war mir ebenfalls neu, hatte mich aber ehrlich gesagt auch nie so sehr interessiert. Vielleicht lebe ich hinter dem Mond, das mag sein und ja ich habe mich nie wirklich mit Journalismus im Printsektor auseinander gesetzt , doch dass ein Honorar von 35,26 Euro für einen Text, dem zwischen 2 und 3 Stunden Arbeit zu Grunde liegen, für einen FREIEN JOURNALISTEN die normal gezahlten Honorare deutlich übersteigen, lässt mir ehrlich gesagt das kalte Kotzen hochsteigen. Ich würde den Rahmen dieses Blogposts sprengen, wenn ich jetzt groß darauf eingehen würde, dass man bei einer freiberuflichen Arbeit noch mit ganz anderen Sachen zu kämpfen hat, als es ein Festangestellter tut. Eine noch viel größere Chuzpe ist allerdings die beschriebene Reaktion des Ahlener Tageblatts, nämlich den Text ohne ein Wort zu der gestellten Bedingung (Vergütung nach den Vergütungsregeln für Tageszeitungen) abzudrucken und dennoch einen anderen Preis zu bezahlen.

An dieser Stelle noch einmal eine ausdrückliche Leseempfehlung für alle: Wie ich beim Ahlener Tageblatt rausgeschmissen wurde …

Macht euch selbst ein Bild darüber, ich finds immer noch extrem dreist.

Village Dortmund

Interessant, wie sich die Dinge verändern können. Hätte mir jemand vor ein paar Wochen gesagt, dass ich in meinem Blog mal einen Artikel über das Village in Dortmund schreiben würde, hätte ich das vermutlich nicht glauben können, jetzt tue ich es aber doch und zwar im Rahmen meiner Locationempfehlungen.

Bereits in einem kurzen Guide namens Feiern in Dortmund habe ich das Village angesprochen und besonders den House-Aspekt hervorgehoben. Momentan brodelt dei Gerüchteküche der Dortmunder Party und Eventszene mal wieder, ganz besonders wenn es um die Weiterentwicklung der Dortmunder House Szene geht und auch das Village ist an zukünftigen Entwicklungen nicht unbeteiligt. Die genauen Infos dazu werde ich später hier veröffentlichen bis dahin müsst ihr euch gedulden, für alle ungeduldigen habe ich aber noch einen Tipp:


Morgen (17.12.2010) findet im Village die Christmas Party statt (ab 16.) an der auch meine ehemalige Schule, das Stadtgymnasium in Dortmund, beteiligt ist.


Village Dortmund

Feiern in Dortmund

In Dortmund gibt es eigentlich eine ganze Reihe von Clubs und auch eine sehr ausgeprägte House Szene. Auf der Suche nach dem passenden House Club in Dortmund kann ich euch unter anderem das Village empfehlen.

Village Dortmund

Das Village ist einer der bekanntesten Clubs in Dortmund besonders für diejenigen, die noch unter 18 sind ist dieser Club danke Mundpropaganda sehr beliebt und das obwohl man unter 18 nur zu speziellen Terminen wie der Schools Out Party in den Club kommt. Als ich noch zur Schule ging war das Village für die meisten volljährigen Oberstufenschüler neben dem Keller eine regelmässige Anlaufstelle.

Mehr über das Village gibt es hier in einem eigenen Blogpost über den neuen House Club Dortmund.

Im Keller

“Wer nicht lieb ist kommt im Keller”, so oder so ähnlich lautet das Motto dieses Dortmunder Traditionsclubs. Der Keller ist wirklich nicht der Club mit dem saubersten oder modernsten Ambiente, allerdings seit Jahren sehr gut besucht. Donnerstags ist Kellertag, an Donnerstagen findet man vor allem Studenten am Wochenende eher Schüler. Da der Club auch für Partypeople ab 16 seine Pforten geöffnet hat, wird es auch vor Mitternacht schnell voll. Hier liegt der musikalische Fokus allerdings eher auf Rock.

Nightrooms

Die Nightrooms sind ein relativ großer und sehr modern eingerichter Club, anders als der Keller oder das Village sind die Nightrooms ausschließlich ab 18 zugänglich und die meisten Gäste sind über 20. Auf insgesamt 5 verschiedenen Areas gibt es genug Platz zum tanzen und chillen.

Prisma Dortmund

Das Prisma in Eving ist ebenfalls ein verdammt großer Club in dem es bei einem regelmässig wechselnden Abendprogramm nicht langweilig wird.

Rushhour Dortmund

Das Rushhour war lange Zeit eine reine “Russendisco” inzwischen finden aber auch immer mehr nicht russischsprachige Menschen in diesen Club. Eine sehr moderne Einrichtung sowie aufwendig gestaltete Areas verleihen dem Club ein einzigartiges Ambiente.

Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe kleinerer Clubs wie zum Beispiel das Justins, das Tanzcafé Hösl, die Suite 023 oder den Bakuda Klub.



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