Kategorie- und Tagpages mit nofollow versehen?

Es gibt ja dieses coole Robots-Meta-Plugin von Yoast, damit kann man die Archiv-Seiten von WordPress mit noindex versehen kann um Duplicate Content zu vermeiden. Konsequenterweise unterstützt das Plugin auch das hinzufügen des nofollow Attributes zu den Links die auf diese Seiten verweisen. Damit lässt sich nach der Meinung einiger SEOs ganz klassisch Pagerank Sculpting betreiben.

Exkurs: Pagerank Sculpting

Pagerank Sculpting basiert auf der Annahme, dass jede Seite einen bestimmten Trustwert (x) hat und diesen Trust gleichmaßen auf alle internen und externen Links verteilt (Anzahl dieser Links = n). Wenn eine Seite meiner Website also den fiktiven Wert X = 10 besitzt und 5 (n = 5) interne Links von dieser Seite ausgehen, dann vererbt die Page einen Trustwert von 2 an alle ns. Ergo:

WordPress Templates: Kategorie-Description anzeigen

Kleiner Codeschnipsel aus gegebenem Anlass: Im Rahmen einer kleinen Optimierungsmaßnahme (nicht nur im Hinblick auf SEO sondern auch aus Usability-Gründen) an diesem Blog habe ich die Kategorie-Seiten überarbeitet. Jede dieser Seiten beinhaltet eine Description, welche nun zugleich die Metadescription ist – falls es mittels Headspace nicht anders angegeben wird. Die Description findet sich unter dem Namen der Kategorie, der sich in einer H1-Headline befindet.

Um die Kategorie Description anzuzeigen bearbeite ich die archive.php Datei; hier (in meinem Template ist es zumindest so) wird mittels if-Abfrage überprüft um welche Art Archiv es sich handelt (möglich wären: Kategorie-bezogen, Tag-bezogen, Datum-bezogen, Autor-bezogen u.s.w.). Mittels der WordPresseigenen Funktion is_category() lässt sich das Kategoriebezogene Archiv ausfindig machen. Die logische Konsequenz ist, dass hier eine Einleitung ála “Archiv für Kategorie: <?php single_cat_title(); ?>” erscheint. Diese Einleitung ist bei den meisten Themes eine H3-Headline, das sollte auf H1 geändert werden. Was standardmässig die H1 ist (z.B. der Titel des Blogs) muss abgeändert werden.

Kleine Affiliateseiten vs. umfangreiche Projekte

Die meisten Neueinsteiger unter den SEOs beginnen mit kleinen Affiliate Seiten, die meist auf WordPress aufgesetzt sind. Sie werden mit einem Freetemplate (oder auch einem gekauften) versehen, einigen Seiten Content gefüllt, man baut die entsprechenden Links ein und kümmert sich dann mittels Linktausch und Linkkauf um das Ranking und kassiert.

Es gibt aber auch die Möglichkeit umfangreiche, große Projekte aufzusetzen. Allerdings erfordert dies einfach viel mehr Know-How. Sowohl SEO technisch (klar, es ist sehr viel anspruchsvoller ein gutes internes Linkbuilding für eine Seite mit vielen Unterseiten, einem extra Blog, ggf. einem Forum usw… zu bauen als bei einer simplen Affiliatesite mit 10 Unterseiten…) als auch auf anderen Gebieten. Aufgaben wie die Programmierung und das Design lassen sich zwar outsourcen (wozu man Geld braucht, also auch nicht unbedingt für den blutigen Anfänger geeignet). Aber das eigentlich “Management” eines großen Projekts erfordert trotzdem viel Erfahrung.


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