Pagination mit und ohne Plugin

Der Sergej von eBiene ist vielen von euch sicherlich dank des WordPress-SEO-Plugins wpSEO bekannt. Er hat am 21.Mai 2010 einen Code veröffentlicht mit dem man Pagination ohne Plugin realisieren kann. Den gesamten Beitrag findet ihr hier: WordPress: Pagebar zum Blättern der Seiten ohne Plugins realisieren.

In meinem Blog nutze ich seit kurzem das Plugin “WordPress SEO Pager” vom SEOegghead.

WordPress SEO Pager

WordPress SEO Pager ist ein einfach zu bedienendes Pagination Plugin. Das äußere Erscheinungsbild lässt sich im Adminbereich problemlos anpassen. Optional wird die Navigationsleiste direkt in das Template integriert und erscheint dann über dem “frühere Artikel” bzw. “spätere Artikel” Link.

+ Keine Programmierarbeit

+ Plugin kann ohne großen Aufwand eingebunden werden

+ Mehr Usability

+ Der Content kann besser gecrawled werden

- Je mehr Plugins, desto länger die Ladezeit

WP Page Numbers

Noch schneller geht es mit dem Plugin WP Page Numbers von Jenst.se . Das Plugin bringt von alleine einige nette Styles mit und ist blitzschnell installiert und einsatzfähig. Allerdings lässt es sich über die Adminoberfläche nicht so flexibel ins Theme integrieren wie das WordPress SEO Pager Plugin. Natürlich kann man mit etwas programmierarbeit weitere Styles einbetten.

+ Noch schneller

+ Keine Programmierarbeit

+Mehr Usability und Suchmaschinenfreundlichkeit

- Ladezeit leidet ggf.

- Nicht so flexibel

Selbstgecoded

Wie einleitend erwähnt findet man bei Sergej eine Anleitung um sich die Pagination selbst zu coden. Wer ein bisschen Ahnung von PHP und CSS hat kann den Code perfekt an sein eigenes Theme anpassen.

+ Codeschnipsel sind Ladezeitfreundlicher als Plugins

+ Sehr flexibel

+ Code lässt sich beliebig anpassen

- Kostet Zeit

- Kenntnisse benötigt

Absprungraten minimieren

Seit einigen Monaten versuche ich die Absprungrate auf meinem Blog, die leider sehr hoch ist, zu minimieren. Der Hauptgrund dafür ist, dass ich jeden Tag sehr viele Anfragen auf Artikel habe (zu 99% über Google) und die Leute auf diesen Artikeln meist nur 1 Sekunde bleiben und direkt wieder zurückgehen. Andere Artikel befriedigen das Bedürfnis des Suchenenden sofort und er sieht keinen Grund noch weiter auf meinem Blog rumzuklicken.

Man kann also unterscheiden zwischen

  • Artikel die ich sofort verlasse
    • Der Artikel ist uninteressant, schwachsinnig etc.
    • ich bin zu faul das alles zu lesen bzw. habe einen anderen Grund (Ladezeit, Design passt mir nicht o.ä.)
  • Ich habe das Gesuchte sofort gefunden – was soll ich noch hier?

In der Statistik kann man diese beiden Möglichkeiten mittels der durchschnittlichen Besuchszeit klar voneinander trennen. Im Fall A ist die Besuchszeit recht kurz meist nur einige Sekunden. Im Fall B ist die Besuchszeit länger, da der Besucher den Artikel (fast) komplett liest.

Besonders hoch waren die Absprungraten bei meinem Ajax Tutorials z.B. Drag & Drop mit Prototype/Script.aculo.us (Fall B).

Die Absprungrate liegt hier momentan bei 50%. Das ist immer noch viel zu hoch, aber erstmal akzeptabel. Die Besuchszeit liegt bei etwas über 2 Minuten. Die Suchenden kommen über Google auf den Artikel, finden die Codelösung bzw. Erklärung und verschwinden wieder. Noch im Oktober lag die Absprungrate bei über 90% deswegen habe ich hier eine Seite mit Beispielen erstellt und diese verlinkt. Auf der Beispielseite liegt die Absprungrate bei 60% und die Besuchszeit bei 3,5 Minuten.

Nach diesem Prinzip habe ich nun auch andere Seiten überarbeitet und konnte die Absprungrate insgesamt etwas senken. Dennoch ist sie wegen zu vieler Fall A-Besucher noch zu hoch. Deswegen habe ich heute über 100 alte Artikel gelöscht die über Google zu einigen Keywords gefunden werden aber für die meisten Besucher keinen Mehrwert bieten. Dazu zählten überwiegend Artikel die ich zur Anfangszeit meiner Bloggerkarriere geschrieben habe, als ich noch alles aus meinem Leben verbloggt habe. Teilweise habe ich die Artikel aber auch mit dem Redirection Plugin von Urban Giraffe auf Kategorien umgeleitet.

Jetzt bleibt noch zu hoffen, dass sich die Absprungraten verbessern wenn die gelöschten/umgeleiteten aus dem Index verschwunden sind.

Durch den radikalen zweiten Schritt verliert man natürlich einige Besucher pro Tag. Doch die Anzahl meiner Unique Visitors sind nur soviel Wert wie sie mir bringen (sehr logischer Satz ;) ): Wer nur wenige Sekunden bleibt und wieder verschwindet bietet weder dem Blogbetreiber noch dem Besucher einen Mehrwert und hohe Absprungraten (User kommt, kotzt, geht..?) werden sich auch zukünftig weiter schlecht aufs Ranking auswirken.

Google Maps in WordPress einbauen

Dass Google Maps ein extrem cooles Tool ist muss ich ja niemandem mehr erzählen. Die Maps lassen sich super in Websites einbetten und wer sich ein wenig mit der API vertraut macht kann auch gleich noch ein paar coole Features einbauen. Doch wenn es um das Implementieren von Google Maps in WordPress geht gibt es oft einige Probleme. Um solchen Problemen vorzubeugen gibt es das Plugin WP Geo von Ben Huson.

Mit diesem Plugin lassen sich Kartenausschnitte problemlos in WordPress Blogposts und Seiten einfügen. Nach dem das Plugin aktiviert wurde, kann man in der Admin Interface beim Verfassen eines neuen Artikels unten die Position des Kartenausschnitts auswählen.

Die gewünschte Location lässt sich über das Suchfeld suchen. Man kann entweder die Adresse eingeben oder direkt die Geokoordinaten. Oder man sucht den Ort “per Hand” raus und positioniert den Marker mit einem Mausklick an der gewünschten Stelle.



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