Na wie oft Googlen wir nach unserem eigenen Namen? Ich gebs ja zu, als Hauptberuflicher Narzisst mache ich das fast jeden Tag. Ziel dieser Übung? Herausfinden, in welchem Zusammenhang mein Name auftaucht. Denn schließlich google nicht nur ich danach, sondern – laut meiner Statistiken – verdammt viele andere Menschen auch.
Und wonach suchen sie? „Chaim Dönnewald“, „Chaim D aus Dortmund“, „Chaim Dortmund“, „Chaim Dönnewald Internetmarketing“ usw. besonders gern auch die Verbindung meines Namens mit den Namen von Projekten oder Firmen. Und im Idealfall gelangen die Besucher dann auf diesen Blog oder eben auf eine der Projektseiten. Was ich nicht mag ist, wenn sie auf Seiten landen, wo mein Name nur beiläufig (z.B. als Quelle) angeben wurde. Dies ist ein Grund warum nicht nur ich, sondern auch viele andere immer stärker auf ihren Namen optimieren.
Das Suchoptimieren auf den eigenen Namen nennt man übrigens weder Egomanie noch Narzissmus, sondern eher Suchmaschinenpersonenoptimierung (SEPO). Denn was wir niemals vergessen sollten: Das Internet vergisst nicht.
Wie oft haben Sie den Namen eines anderen Menschen schon gegoogled um möglichst viel über ihn zu erfahren? Gehen Sie in sich, überlegen Sie genau. Wenn ich mir die Frage stelle dann… ich glaub ich habe garnicht mitgezählt, aber es ist sehr sehr oft gewesen. Wonach Googlen wir noch gerne, wenn nicht nach den Namen von Stars oder Politikern? Nach den Namen von zukünftigen Geschäftspartnern, nach den Namen von Bewerbern, nach den Namen von Mitarbeitern. Und neben dem allseits beliebten Spielzeug Google greift man auch zu Xing, Myspace, StudiVZ, Facebook und Co.
Was kann man aber nun machen, wenn man fest stellt, dass im Internet der Name mit irgendetwas in Verbindung gebracht wird, das einem nun mal garnicht passt? Was tun, wenn der Seitenbetreiber auf Emails oder Telefonanrufe deswegen nicht reagiert oder der Ansprechpartner schlichtweg nicht bekannt ist? Das einfachste Mittel die Dunkelheit in einem geschlossenen Raum zu bekämpfen ist, sie mit Licht zu durchdringen und genau so sollten Sie auch in diesem Fall reagieren. Sie können die negativen Nachrichten nicht bekämpfen oder ähnliches, Sie sollten Sie mit einem positiven Bild verdrängen. Legen Sie in großen Netzwerken anständige, viel aussagende Profile über sich selbst an, eröffnen Sie Ihre eigene Webseite (ein Blog z.B.) und fangen Sie an Ihre eigenen Seiten zu Suchoptimieren.
Dies kann schon allein dadurch sehr gut funktionieren, wenn Sie als Linktext zu Ihrem persönlichen Blog oder Ihrer Webseite immer den eigenen Namen angeben. Andere SEO Regeln zur On-Page-Optimierung (Title, Headlines etc.) sollten ebenfalls beachtet werden.