PHP-Workshop

1. Mrz
2008

Im Gespräch mit ein paar Bloggern habe ich erfahren, dass viele außer HTML und vielleicht noch CSS garnicht programmieren können aber gerne PHP oder ähnliches lernen würden. Da PHP meine absolute Lieblingssprache ist und da ich vor ein paar Monaten einen Praktikanten hatte, dem ich sie beigebracht habe (und die Aufgaben noch habe), wollte ich hier mal so sozial sein und ein paar Sachen veröffentlichen. Ihr findet alle Workshop-Teile in der Kategorie PHP-Workshop.

Den „Was ist PHP?“-Teil möcht ich einfach mal überspringen, da ich denke, dass jedem bekannt ist, dass PHP eine Serverseitige Sprache ist. Und auf die Voraussetzungen möchte ich an dieser auch nicht großartig eingehen. Es sei nur gesagt, dass ihr für PHP einen Webserver braucht, der PHP unterstütz => euer Webspace Packet sollte PHP enthalten. Entweder Version 4 oder PHP 5 ich denke mit beidem lässt sich gut arbeiten, derzeit arbeite ich aber überwiegend mit PHP 5. Wenn ihr zusätzlich noch eine mysql-Datenbank habt, ist das perfekt.

So dann starten wir einfach mal.

Ein PHP-Dokument beginnt ihr einfach mit <?php und beendet es mit ?>, für faule: es reicht auch aus <? anstatt <?php zu schreiben. Zumindest habe ich noch nie Unterschiede zwischen <? und <?php gemerkt. Wenn jemand da schon Unterschiede gemerkt hat -> Kommentarfunktion! Ein PHP-Dokument hat immer die Endung .php und nicht.html oder ähnliches! Auch wenn ihr in einem Dokument sowohl HTML als auch PHP habt, ist es .php.

Wichtig ist, dass ihr während des PHP-Codes nicht einfach HTML schreiben könnt.  Also

<?

if(1 > 2) {

<div id=”bla”>bla bla bla</div>

}

?>

Führt zu einem Error. Ihr habt 2 Möglichkeiten. Entweder ihr unterbrecht den PHP-Code um in HTML zu schreiben. z.B.

<body>

<?

if($a != $b) {

?>

A ist nicht das selbe wie B

<?

}

?>

</body>

oder ihr verwendet echo! Mit echo könnt ihr über PHP eine Ausgabe generieren.

also zum Beispiel:

<?

echo “hallo”;

?>

Dann gibt er beim Aufrufen der PHP-Datei hallo aus.

Soviel könnte man natürlich auch mit HTML machen :)

Wichtig: Wenn ihr innerhalb eurer Ausgabe mit echo ” verwendet, führt das zu einem Parse-Error. Warum? Weil PHP dann denkt, die Ausgabe sei zu Ende, weil echo ” ; Ja mit einem ” endet und sich PHP dann fragt “und wo ist jetzt das ; ? Und warum kommt noch soviel Text??? ” Also was machen wir? Wir “maskieren” das ” mit einem \ .

Also z.B.

echo “<img src=\”bild.jpg\”>”;

Deswegen kommen wir hier zum ersten unschlagbaren Grund PHP zu nutzen: Variablen!

Folgendes Problem:

Stellt euch vor auf eurer Webseite habt ihr einen Login. Der Besucher soll sich mit             dem Namen „Gisela“ und dem Passwort „Love&Peace“ einloggen. :)

Nun müsst ihr natürlich wissen, was der User in das Eingabefeld Name und in das             Eingabefeld eingetragen hat, damit ihr dementsprechend den Zugang gewähren könnt     oder auch nicht.

Ihr wollt in eurem Skript überprüfen ob der User Gisela eingegeben hat und nicht Ursula oder Herbert. Da ihr aber vorher nicht wisst, was der User eingibt, arbeitet ihr mit einer Variable, die ihr z.B. Name nennt. Euer Skript soll prüfen ob Name = Gisela ist.

Variablen werden in PHP mit einem $ begonnen. Sie sind praktisch, wenn ich mit einem Wert arbeiten will, den ich noch nicht kenne (siehe oben) oder wenn ich mich nicht ständig wiederholen will. Angenommen, ich müsste in einem Template oder ähnlichem immer wieder den selben Pfad eingeben. Zum Beispiel http://apache.local/~chaimdonnewald/  und das 20 Mal in dieser Datei. Natürlich könnte ich mit Copy&Paste arbeiten, aber ich kann auch mit Variablen arbeiten z.B. so:

<?

$pfad = “http://apache.local/~chaimdonnewald/”;

?>

<img src=”<? echo $pfad; ?>bilder/bild.jpg”>

Dies hat vorallem dann einen Vorteil, wenn ich mein Skript später an jemand anderen weitergebe und er das auf seinem Server testen will und der Pfad auf einmal nicht mehr http://apache.local/~chaimdonnewald/ heißt sondern vielleicht http://apache.local/~julia/ dann muss man einfach nur die Variable ändern und nicht überall die Pfade.


Anmerkungen:

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