Klickanalyse mit eigener Heatmap
Mehr Usability bedeutet normalerweise höhere Conversionrates. Dazu kann man eine ganze Reihe an Tests durchführen. Ganz klassisch erstellt man verschiedene Versionen einer Landingpage und wechselt diese immer nach einem bestimmten Zeitraum aus, trackt alles und vergleicht es dann. Dann tauscht man wieder einzelne Elemente aus, trackt wieder alles und vergleicht wieder.
Mittels einer Heatmap kann man schon vorher auf seiner Landingpage anzeigen lassen, welchen Bereichen der Besucher am meisten Aufmerksamkeit schenkt, diese Werte basieren auf Erkenntnissen von Eye-Tracking Studien. Es bietet sich aber auch an eine Klickanalyse selbst durchzuführen und diese mittels einer Heatmap zu visualisieren. Hierzu gibt es von ClickHeat eine Lösung, die auf dem eigenen Server läuft und kostenlos ist. Einzige Vorraussetzungen sind PHP und eine GD Graphics Library.
ClickHeat installieren
- Code auf Sourceforge downloaden
- Das Archiv entpacken und auf den Server laden. Idealerweise in domain.tld/clickheat/
- Das Verzeichnis im Browser aufrufen und den Anweisungen folgen…
- Dem Verzeichnis “config” die Rechte 777 geben
- Einstellungen vornehmen (wer keine Ahnung hat sollte einfach die “default”-Werte übernehmen und Administrator Login festlegen)
- Achtung: Das Logfile-Verzeichnis (Logfiles’ directory) und das Verzeichnis für temporäre Dateien (Temporary files directory) müssen Schreibrechte (777) bekommen!
- So nun Konfiguration checken. Wenn alles rund läuft: Konfiguration speichern!

Danach könnt ihr euch mit dem vergebenen Admin Usernamen+Passwort einloggen. Wenn ihr sonst noch nichts gemacht habt, steht dort
Did you correctly installed Javascript code on your webpages?
- Wenn ihr bei den erlaubten Domains eure Website ohne www eingebt und sie dann mit www aufruft. Hier müssen beide Varianten eingetragen werden, sofern keine Umleitung stattfindet.
Wenn dann alles reibungslos läuft kann man sich das Ergebnis auch gleich anschauen. Leider finde ich keine Möglichkeit um die Bilder runter zu laden, dies braucht man aber auch nicht zwingend. Für diesen Blogpost habe ich einfach ein paar Screenshots gemacht.


